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Die Schüler*innen der teilnehmenden Berliner Klassen freuen sich darauf ihre Kurzfilme erstmals auf einer echten Kinoleinwand im Theaterhaus Friedrichshain zu sehen. Insgesamt werden auch am zweiten Tag des Kinderrechte-Filmfestivals acht Filme gezeigt. Zwei davon stellen Gastbeiträge dar. Zusätzlich wird das Screening von einer Fachtagung am Nachmittag begleitet.

Hier ist das Kinoprogramm vom Donnerstag, den 29.11.18:

 

Berlin International School – Klasse 6DN

Geht’s auch anders?

Felix Eltern streiten ständig und werden sich trennen. Dieses trägt Felix auch mit Wutanfällen in die Klasse hinein. Seine Freunde und die Vertrauenseltern versuchen ein Gespräch mit seinen Eltern zu finden, um sie auf Felix‘ Befindlichkeiten hinzuweisen.

 

 

Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg – Klasse 6 b

Geheime Botschaften

Burhan und Emilia haben ein Geheimnis. Als Emilia ihr Handy verliert erfahren ein paar Schüler davon und erpressen sie. Die beiden Verliebten sollen die Lösungen der bevorstehenden Mathearbeit klauen, sonst erfahren ihre Eltern über die geheime und verbotene Liebe. Werden sie dabei erwischt?

 

 

Grundschule in den Rollbergen – Klasse B3

Aus MIR wird WIR

In der Klasse werden Murat, Tim und John in Abwesenheit der Klassenlehrerin von ihren Mitschülern geärgert. Die Situation eskaliert. Eine Schülerin schlägt vor, den Klassenrat einzuberufen. Aber ob sich wirklich alle darauf einlassen werden?

 

 

Kurt-Schumacher-Grundschule – Klasse 4b

Ausgeschlossene

Nach der Flucht vom Krieg in ihrer Heimat, kommt Asra in eine Klasse in Berlin. Sie wird von den Mitschülern ausgegrenzt und ausgelacht, weil sie etwas anders aussieht als die anderen und so richtig reden tut sie auch nicht. Schließlich läuft Asra vor lauter Traurigkeit weg. Empört über das gemeine Verhalten der Mitschüler, erzählt die Lehrerin von Esras trister Vergangenheit…

 

 

Paavo-Nurmi-Grundschule – Schülerinnen und Schüler der Klassen 5

Der Albtraum

Der fremde Mann stellt eine harmlose Frage. Doch als J. ihm hilft, kommt es zum Übergriff. Diese Erfahrung lässt die Schülerin nicht mehr los und verfolgt sie sogar in ihren Träumen. Mutig spricht sie darüber vor ihrer Klasse. Andere Kinder teile ihre Gefühle und sie beschließen, gemeinsam etwas zu unternehmen.

 

 

Ruppin-Grundschule – Klasse 4d

Schule früher, Schule heute

Lara hat immer viele Hausaufgaben und beschwert sich darüber bei ihrer Oma. Die Oma erzählt ihr von der Zeit als sie zur Schule gegangen ist und wie es damals war. Lara erfährt dabei wie schwer es ihre Großmutter hatte, da sie sich neben den Hausaufgaben auch um ihre Geschwister und den Haushalt kümmern müsste. Und wie war es damals mit den Eltern und den Lehrern?

 

Gastbeitrag

Die Halskette der Ye’kwana*

Ein Mädchen zeigt einer Freundin, wie man eine Kette fädelt. Zusammen stellen sie mit Geduld und Hingabe eine Kette her, die bei besonderen Anlässen wie zum Beispiel beim Anlegen eines Feldes und bei traditionellen Tänzen getragen wird.

 

Gastbeitrag

Wir Kinder der Ye’kwana können fischen*

Der Film behandelt die Kunst des Fischens – von der Suche nach Ködern bis hin zur Zubereitung des gefangenen Fischs. Am Ende zeigen die Mädchen und Jungen, dass das Fischen auch eine Form des kollektiven Lernens und des Teilens von Nahrung ist.

 

 

*Die Gastfilme sind im Kooperationsprojekt „In eigener Regie – Kind sein in Amazonien“ entstanden, bei denen Kinder der Ye’kwana Filme über ihre Lebenswelt in Venezuela gedreht haben. Initiiert wurde das Projekt von der indigenen Organisation Kuyujani und dem Ethnologischen Museum Berlin in Zusammenarbeit mit dem Humboldt Forum im Berliner Schloss.